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Ich hörte das 1. Mal zu Beginn des Jahres vom Leitungsteam, dass ein Fotowettbewerb beim VSP in Planung ist.
Sogleich kreisten bei mir viele Gedanken und mein Herz klopfte etwas schneller, denn Fotos sind einfach phantastisch. Sie spiegeln u.a. den Menschen in seiner Mimik und Gestik und den Bezug zur Umwelt wieder. Deshalb erklärte ich sofort meine Bereitschaft dort mit dabei zu sein.
Es dauerte auch nicht lange, so erfuhren wir Details und ein Treffen mit Holger beantwortete die letzten Fragen (Bildgröße, Anzahl der möglichen Fotos,,,,). Und es ging los.
Was heißt es für mich auf Augenhöhe in unserer KITA zu arbeiten? Wann ist das in unserem Arbeitsalltag besonders gefragt (auch privat nahm ich mich unter „die Lupe“)? Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema, nahm ich schon immer meine Kamera mit und merkte, dass wir Vieles tun, aber dass das auch nicht so leicht festzuhalten ist, weil man ja selbst oft in diesen Situationen steckt. Ich studierte unter diesem Blickwinkel auch wiederholt das Leitbild des VSP und Einiges wurde greifbarer.
Nachdem die Flyer und Plakate eintrafen und wir diese im Haus verteilten, kam ich auch mit den Eltern ins Gespräch. Sie hörten sehr interessiert zu, fanden die Idee auch gut, aber so richtig mit Beteiligung wurde leider nichts.
Zu dem Fotowettbewerb bereite ich mit den Kindern auch Angebote vor, so verständigten wir uns, was „Auf Augenhöhe“ für die Kinder bedeutet, was sie für Fotos gern möchten (von Regenbogen bis Schnecke war alles dabei). Auch fanden es die Kinder schön, allein zu fotografieren, was sie so sehen. Nach der engeren Auswahl war es für mich sehr interessant, was die Kinder dazu äußerten und am Ende jedes Kind ein anderes Foto toll fand. 
„Auf Augenhöhe“ war auch Teil unserer Dienstberatung. Ich versuchte das Team für den Fotowettbewerb zu begeistern, inhaltliche Anregungen zu geben, aber ich war wohl nicht überzeugend genug…. Ich sprach daraufhin das Leitungsteam und einige Kollegen an, damit sie sich eine Meinung dazu bilden, ob die Fotos stimmig zum Thema sind. Dabei bekam ich positives Feedback.
Aus ca. 150 Fotos suchte ich die für mich passendsten Bilder heraus und bemühte mich um eine aussagekräftige Fotounterschrift.
Dazu lud ich auch ca. 20 Elternpaare ein, um gemeinsam zu entscheiden, bzw. treffendere Formulierungen zu finden und das „Ja“ zu den Fotos zu holen.
Besonders herausfordernd war für mich die Erlaubnis aller Sorgeberechtigten zur Veröffentlichung zu erlangen. Viele Eltern sind getrennt, sehen sich selten, wohnen an anderen Orten oder kommunizieren nicht miteinander, bzw. entschieden sie sich dann kurzfristig doch nicht die Fotos ihrer Kinder frei zu geben.. Deshalb waren die letzten Arbeitsschritte besonders zeitintensiv und kraftraubend.
Trotzdem hoffe ich sehr, dass es eine positive Resonanz auf die Fotos von der KITA „Prohliser Spatzennest“ geben wird und ihr darauf seht, dass das Arbeiten auf Augenhöhe mit den Kindern, Kindern untereinander, mit den Eltern und im Team, Grundlage unserer basisdemokratischen Arbeitsweise ist.

Mit lieben Grüßen
Andrea Elsner
„Prohliser Spatzennest“ Dresden


 

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Tel.: 0162 84 64 351
 
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