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Blog & News - Auf Augenhöhe

Blickwinkel

„Auf Augenhöhe“ bedeutet für uns, dem Gegenüber mit Wertschätzung, Gleichwürdigkeit, Respekt und Weitsicht zu begegnen.
Unsere Gedanken zu unserem Foto: Jeder der fünf Finger ist unterschiedlich lang und verschieden geformt. Betrachtet man die verschiedenen Gesichter der einzelnen Finger, so stehen diese auf unterschiedlichen Höhen! Diese „Augenhöhe“ sind von Mensch zu Mensch verschieden. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass man sich auf seinen Gegenüber einstellen muss, um ihn auf Augenhöhe zu begegnen. Jeder Mensch agiert unterschiedlich auf Augenhöhe. Es kommt auf den Blickwinkel an.
Es gibt kein Geheimrezept, sondern es muss immer wieder neu ausgehandelt werden, wie ich meinem Gegenüber auf Augenhöhe begegne und welche gemeinsame Sprache miteinander gefunden werden kann. Dies kann zwischen den gleichen Menschen auch unterschiedlich geschehen und ganz tagesformabhängig sein. In besonderen Umständen begegne ich Leuten anders, weil es die Situation so bedarf.
Dennoch steht in jeder Situation das wertschätzende, respektvolle und gleichgestellte Grundverständnis im Vordergrund, um eine Begegnung „Auf Augenhöhe „ entstehen zu lassen.


Das Schusoteam der Dinglingerschule

 


 

Diese Woche ist die Postkartenaktion zu unserem Wettbewerb in der Dresdner Kulturszene gestartet. So, wie hier im Societaetstheater, finden sich die Postkarten an 120 Stellen in Dresden.

 

Unser Fotowettbewerb ist gestartet!

Einsendungen bis 31. August 2016.     


 

Auf Augenhöhe - geflügeltes Wort oder Realität?

Was meint auf Augenhöhe und wie hoch ist das? Mit welchen Augen schauen wir? Ist das wichtig oder ist doch alles gleich, vielleicht sogar beliebig?

Der VSP e.V. Dresden ist vor 26 Jahren mit dem Motto gestartet, subjektorientiert in der Dresdner Kinder- und Jugendhilfe eigene Angebote zu entwickeln. Auf Augenhöhe war daher von Beginn an eine wichtige Methode in der Praxis. Heute zählen über fünfzehn Einrichtungen und Projekte mit mehr als 140 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu unserem Verein. Wir haben  Angebote von der KITA bis hin zum Bürgertreff, von der Mädchenzuflucht bis hin zur Schulsozialarbeit. Eine breite Palette mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen.

Für uns heißt auf Augenhöhe, dass es ein immer fortwährender Prozess ist, sich gleichberechtigt und wertschätzend  zu begegnen, voneinander zu erfahren und ein offenes Miteinander zu gestalten.  Der Fotowettbewerb soll spannende Impulse liefern, wer heute was und wie auf Augenhöhe erlebt oder eben nicht, wohin die Reise gehen soll. Dabei kommt es auf beide an, sich auf Augenhöhe begegnen zu wollen und dafür die richtige Sprache zu finden. Wir sind gespannt auf die eingereichten Bilder und die ganz persönlichen Geschichten dazu. Wer dabei unsere Einrichtungen kennenlerne will, kann da einen ganz eigenen Eindruck dazu gewinnen, wo und wie uns das gelingt oder wo auch wir auf dem Weg sind. Die Perspektive zu wechseln ist dabei immer spannend, gibt neue Einblicke und Anregungen, nicht zuletzt  für das eigene Leben und die eigenen Arbeit.

Am 22. September 2016 wollen wir die schönsten und aussagekräftigsten Bilder prämieren und ein großes Stück von uns zeigen, wie wir als Verein das Thema sehen und in der täglichen Arbeit erleben und welche Visionen wir dabei haben. Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung wird in der Evangelischen Hochschule in Dresden stattfinden und will dazu einladen, ganz unterschiedliche Perspektiven auf sich wirken zu lassen. Sodass wir auch zukünftig Angebote auf Augenhöhe  gestalten und weiterentwickeln.

Nehmen Sie den Fotoapparat oder das Handy zur Hand und machen Sie Ihren Schnappschuss. Wir sind neugierig und gespannt auf Ihren Blick!

Alle Informationen zum Wettbewerb und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier!


 

Für mich sind, so merke ich es jedenfalls im VSP häufig, die verschiedenen Vorstellungen was Augenhöhe bedeutet einer der ersten Ansätze, worüber man sich auseinander setzen könnte und evtl. auch müsste. Eine Debatte darüber und die Ableitungen für unsere inhaltliche Arbeit, auch in Anbetracht der verschiedenen Einrichtungen (Regeleinrichtungen, Hilfen im Zwangskontext, offene Arbeit… ) halte ich für sehr wichtig. Hinzu kommen die altersspezifische Herangehensweise, der biographische Kontext der Menschen in unserer Arbeit und eben auch andere individuelle Besonderheiten.
Auf Augenhöhe ist für mich mehr als die Ebenengleichnis zweier Menschen, sondern versucht einen Dialog, verstanden als authentischen Kontakt, zwischen zwei Menschen herzustellen. Um eine Begegnung auf Augenhöhe gestalten zu können, braucht es aus meiner Sicht die 10 Kernfähigkeiten der Dialoggestaltung ( z.B. lernende Haltung einnehmen, offen sein, radikalen Respekt zeigen… siehe auch „Dialog gestalten“ Verlag das Netz). Genauso fließen hier positive Zuwendung, Empathie und Echtheit ein.
Konkret arbeite ich seit zwei Jahren mit den Fröbelzwergen (Kinder im Alter von 4-5 Jahren) zum Thema Augenhöhe zusammen. Ziel ist in dem Projekt, herauszufinden, wie Kinder sich die Welt, insbesondere den Stadtteil, mit ihren 100 Sprachen aneignen und wie man als Pädagoge diese Eigenstruktur unterstützen kann.

In Bezug auf die Ausstellung und deren Umsetzung ist es für mich die Frage, wie man Augenhöhe präsentiert und welche ästhetischen Elemente mit einfließen werden. Zudem ist es spannend, wie man es schaffen kann nachhaltige Wirkungen beim Betrachter zu erzeugen ( z.B. Arbeiten mit unterschiedlichen Bildformaten, Negation von Augenhöhe, Schaffen von Kontrasten… ). - Tino Boden/Bürgertreff

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Kontakt

c/o Geschäftsstelle des VSP e.V.
 Schäferstraße 44
 01067 Dresden

Fragen und Koordination:

Holger Strenz
Tel.: 0162 84 64 351
 
auf-augenhoehe@vsp-dresden.de

 

  

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